P1030698 2Nur eine Woche nach den anspruchsvollen Wettkämpfen im Neuenburger Jura versammelte sich die OL-Schweiz am Wochenende am Fusse des nebelverhangenen Säntis. Im Fokus standen am Samstag auf der Schwägalp die Titelkämpfe über die Mitteldistanz, an denen trotz garstigem Wetter rund 1700 Wettkämpfer teilnahmen. Als attraktive Ergänzung wurde am Sonntag auf der Säntisalp zu einem nationalen Langdistanzrennen gestartet.
Rangliste MOM
Rangliste 5. Nat. OL

Überflieger dieses Wochenendes aus der Delegation des OLK Wiggertal war Hansruedi Schlatter (H70). Der amtierende Schweizermeister über die Langdistanz holte sich am Samstag nun auch den Titel über die Mitteldistanz. Der Zofinger spielte dabei seine Routine aus. Er zügelte nämlich trotz Kälte und strömendem Regen erst einmal sein Tempo und stieg vorsichtig ins Rennen. Dies zahlte sich aus, denn bereits beim ersten, fein gesetzten Posten strauchelten einige seiner Konkurrenten. Der Zofinger blieb im herausfordernden Gelände mit kleinen Waldstücken, steinigen Partien, fein coupierten Alpweiden und bis hüfttiefen Bächen konzentriert bis ins Ziel und fand trotzdem noch Zeit, einem Kind zu helfen, das ihn nach dem Standort fragte. Hilfsbereit war auch Elisabeth Haberstich (D60). Die Strengelbacherin zeigte gleich mehreren Personen die Position auf der Karte. Als ihr als Viertplatzierte schliesslich nur wenige Sekunden aufs Podest fehlten, schrieb sie den Zeitverlust jedoch in erster Linie einer unglücklichen Routenwahl zu. Weitere Top-Rangierungen gelangen Céline Pel, Riken (4. Rang/D18k), Hans Baumann, Rheinfelden (5. Rang/H75) sowie Anton und Lily Husner, Staffelbach (je 6. Rang/HB und D55).

Am Sonntag doppelte Hansruedi Schlatter mit einem weiteren souveränen Sieg nach. Der Regen hatte zwar inzwischen nachgelassen, der Boden auf der Säntisalp aber war sehr nass. Die Läufer turnten zwischen Sumpfpartien und mit Wasser gefüllten Kuhlöchern einen kräfteraubenden Balanceakt. Stefan Bolliger, Liestal (H55), dem am Vortag im dichten Postennetz eine falsche Quittierung zum Verhängnis wurde, war mit seinem 4. Rang zufrieden. Dies, obwohl er nebst zwei nicht optimalen Teilstrecken auch noch zwei Mal im unwegsamen voralpinen Gelände in den Morast fiel. In einem nahen Bach musste er seine Karte säubern, um sie wieder lesen zu können. Für einen tollen Exploit sorgte Marius Hürzeler (HAK). Der Oftringer wurde Dritter, obschon auch er noch Verbesserungspotential in seinem Lauf erkannte.

 

 

Hallen/Wintertraining

Für Schüler:
Jeweils Mittwochs, 17:30-19:00
Turnhalle Dorf, Oftringen

Für Jedermann/frau:
Jeweils Donnerstag, 20:15-21:45
Bifangturnhalle, Olten
Infos der OL-Regio Olten       

  


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