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In Aarau wurde am Samstag die Schweizer Meisterschaft im Nacht-OL mit über 600 Wettkämpfern ausgetragen. Vom tollen Teamergebnis (5 Podestplätze)
waren die 14 Wiggertaler wohl selber am meisten überrascht. Nicht weil der Erfolg unerwartet kam, sondern weil die Gewinner ausnahmslos im Buechwald gepatzert hatten.

Rangliste
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Die Nervosität der Läufer, die mit Massenstart in den Wald geschickt wurden, war zu spüren. Gabelungen und Schlaufen sorgten dafür, dass trotzdem jeder sein eigenes Rennen laufen musste. Für Hansruedi Schlatter (H65, Zofingen), begann alles bestens. Sicher absolvierte er den Parcours. Durch gelegentlichen Kontakt zu Franz Wyss (Kappel) wusste er, dass er an der Spitze mitlief. Das angepeilte Loch (Posten 14) mitten im Grün wollte sich dann aber einfach nicht finden lassen. Für Schlatter begann eine verzweifelte 5-minütige Suchaktion, die beim folgenden „Bingoposten“ gleich noch eine Fortsetzung fand. Enttäuscht beendete er den Wettkampf. Erst später erfuhr er von seinem Sieg. Wyss und viele Konkurrenten hatten dort ebenfalls lange oder sogar erfolglos gesucht.

Elisabeth Haberstich (Strengelbach, D60) glaubte nach einem groben Fehler den Anschluss an die Spitze verloren zu haben. Doch die stärksten Gegnerinnen Brigit Oswald und Margrit Michel patzerten ebenfalls. Beim zweitletzten Posten kam es zu einem Zusammenschluss. Während Haberstich Oswald bis ins Ziel in Schach halten konnte, beging Michel als Führende einen verhängnisvollen Fehler und bog vor dem Ziel falsch ab. Glücklich nutzte Haberstich die Gunst der Stunde und lief zum Sieg.

Zu einem ähnlichen Showdown kam es in der Kategorie DAM. Nach einem turbulenten Wettkampf, der für alle nicht fehlerfrei verlief, traf sich das Spitzentrio beim zweitletzten Posten. Eveline Husner (Staffelbach) konnte noch ungeahnte Kräfte mobilisieren und die Verfolgerinnen bis ins Ziel distanzieren.

Nahe am Sieg war Hans Baumann (Rheinfelden, H75). Er verlor als Dritter nur 3 Minuten auf den Sieger. Die verlorenen 9 Minuten zu Posten 9 sorgten für Gesprächsstoff. Gutmütigkeit wurde Heidi Gafner (Küngoldingen, DB) zum Verhängnis. Während das Spitzentram den zweitletzten Posten zu tief suchte, fand Gafner den Posten auf Anhieb. Aber anstatt sich davonzuschleichen und dem sicheren Sieg entgegenzulaufen, machte sie die Konkurrentinnen auf den Posten aufmerksam. Im Schlussspurt fiel sie auf Platz 3 zurück.

 

 

Hallen/Wintertraining

Für Schüler:
Jeweils Mittwochs, 17:30-19:00
Turnhalle Dorf, Oftringen

Für Jedermann/frau:
Jeweils Donnerstag, 20:15-21:45
Bifangturnhalle, Olten
Infos der OL-Regio Olten       

  


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