Rund 1500 OL-Läuferinnen und -Läufer fanden am Sonntag den Weg nach Sörenberg, wo ein nationaler Orientierungslauf-Wettkampf ausgetragen wurde. Mit der Gondelbahn gelangten die Teilnehmenden zunächst auf die Rossweid, wo der Start unterhalb der Bergstation erfolgte. Das Laufgelände bestand vorwiegend aus Alpwiesen, durchsetzt mit kleineren Waldpartien und markanten Steinformationen. Mehrere oft ausgetrocknete Bäche mussten im Verlauf des Wettkampfs überquert werden. Auch die vielen Zäune im Gelände verlangten vollen Einsatz: Sie mussten von den Teilnehmenden entweder übersprungen oder geschickt unterquert werden. Das Ziel befand sich schliesslich unten im Tal – entsprechend galt es auf den Bahnen nicht nur Höhenmeter bergauf, sondern auch zahlreiche Downhill-Meter zu bewältigen. Technisch war der Lauf nicht allzu schwierig, aber physisch hatte er es in sich.
Mit diesen Bedingungen kam Anouk Bertschi (D14, Gränichen) bestens zurecht. Souverän lief sie von einem Posten zum nächsten über die mit Kuhfladen durchsetzten Alpweiden. Mit einer Minute Vorsprung verwies sie ihre Konkurrentinnen auf die Plätze. Damit sorgte Bertschi für den einzigen Podestplatz der Wiggertaler Truppe. Doch auch hinter der Siegerin gelangen mehrere starke Resultate. Knapp verpasste ihr Bruder Maxim Bertschi (H18) eine Medaille: Nur zwölf Sekunden fehlten ihm zum Podest. Am Ende resultierte Rang vier – dieselbe Platzierung erreichten Lily Husner (D65, Staffelbach) und Annalena Zinniker (DAM, Aarburg).In der gleichen Kategorie DAM klassierte sich Céline Pel (Riken) auf dem achten Rang. Zwei weitere Wiggertalerinnen schafften den Sprung in die Top Ten: Elisabeth Haberstich (D65, Strengelbach) und Miriam Fürst (DB, Rothrist) beendeten ihre Wettkämpfe jeweils auf Platz sieben. Spannend verlief das vereinsinterne Kräftemessen in der Kategorie HAM, in der gleich vier Wiggertaler antraten. Jan Wullschleger (Strengelbach) setzte sich als Fünfter an die Spitze des Quartetts. Dahinter folgten Christian Gafner (Oftringen) auf Rang neun, Marius Hürzeler (Oftringen) auf Platz elf und Ramon Frey (Mühlethal) auf Rang 18. Eine beachtliche Leistung gelang zudem dem Zofinger Nick Gebert in der Elitekategorie. Er meisterte die 13,5 Kilometer lange Strecke mit ihren 700 Höhenmetern sehr gut und lief auf den 13. Rang.
