Zu dritt unterwegs
Zum letzten schweizweiten Kräftemessen, der Schweizer Meisterschaft im Team-OL (TOM) lud der OLK Argus nach Seon.
Der abwechslungsreiche Mittellandwald im Dreieck zwischen Seon, der Trostburg und der Liebegg forderte einiges von den Fast 400 angereisten Dreier-Teams. Bei der Wahl der richtigen Route war die ausgeprägte Topographie mit unterschiedlichen Geländekammern entscheidend. Neben schnellen Beinen war aber auch ein geschicktes Aufteilen der Bahn und gute Kommunikation gefragt. Nur einzelne definierte Kontrollposten mussten von allen drei Teammitgliedern angelaufen werden.
Vom OLK Wiggertal standen 19 Mitglieder in elf Teams am Start.
Es galt, die Strecke geschickt zwischen den einzelnen Teammitgliedern aufzuteilen, um die Stärken optimal zu nützen und Kräfte zu sparen wo möglich.
Besonders gut gelang dies Ronja Frey (Mühlethal, D14) mit ihren 2 Kolleginnen. Sie zeigten einen fast Fehlerfreien Lauf und alle Wechsel klappten gut. Die Mannschaft wurde mit der Silbermedaille belohnt. Ronja bestätigte so auch ihre Selektion ins Regionalkader.
Ebenfalls Silber gab es für das Team der D12-Läuferinnen mit Anouk Bertschi (Gränichen). Bruder Joschka konnte sich mit seinem Team bei H18 Bronze sichern. Das D16 Team mit Annalena Zinniker und Julia Emmenegger, beide aus Aarburg zeigten eine solide Leistung und erreichten Rang vier. Den guten Rang sechs erlief sich bei der Elite Nick Gebert (Zofingen)mit seinem Team. Rang Sieben gab es für das junge H14 Herrenteam mit Henry Wymann (Rothrist).
Henry Wymann und Ronja Frey neu im NWK AG, die Bisherigen wurden bestätigt.
Henry und Ronja haben den Sprung ins Kader geschafft. Die Bisherigen Annalena Zinniker, Joschka und Maxim Bertschi haben die Selektion bestätigt. Herzliche Gratulation! Allen bereits jetzt ein spannendes und erfolgreiches OL-Jahr 2025.


Herbstlager OLK Wiggertal / OLK Argus
(Anmerkung Redaktion: Leider fehlen zwei Tage in der Berichtertattung)
Dienstag
Nachdem wir wie gewohnt um 8 Uhr geweckt wurden, verspiesen wir ein leckeres Frühstück. Anschliessend packten wir unsere Taschen für das erste Training, ein Vielposten-OL in Uaul Grond. Um 9:50 standen wir dann bereit für den kurzen Marsch zur Bushaltestelle, da wir in diesem Lager ausschliesslich mit dem ÖV unterwegs waren. Von der Bushaltestelle mussten wir ein Stück zum Besammlungsort spazieren. Nachdem uns die Trainer noch ein Input zum Trainingsgelände gegeben haben, starteten die ersten auch schon. Einigen war dieser Wald bereits von der SOW 2023 bekannt. Das detaillierte Gelände ist sehr spannend und technisch anspruchsvoll. Mit den vielen Hügeln, Senken und Steinen ist es schwierig die Richtung zu halten und seine Attackpoints zu erkennen. Die meisten von uns verbrachten circa 50 Minuten in diesem Wald. Anschliessend wartete noch ein spannende Relief-Challenge mit SI auf uns! Einige absolvierten diese ohne Wege, was das Ganze noch deutlich schwieriger gestaltete. Da alle zurück waren, gingen wir per Bus nach Hause. Dort nahmen wir dann einen Lunch ein. Am Nachmittag war ein Spielturnier geplant, welches wir in altersdurchmischten Gruppen bestritten. Die Spiele waren sehr kreativ vorbereitet, es ging von Smarties-Transportieren bis über ein Gedächtnis-Spiel. Nun hatten wir Zeit, um uns ein bisschen vor dem Nacht-OL zu erholen. Die Aufregung war wie immer sehr gross, so hatten manche vorher herausgefunden das in diesem Wald möglicherweise Luchse, Wölfe und andere gefährliche Tiere hausen. Als schliesslich alle lebend wieder aus dem Wald gefunden haben, gab es als Belohnung noch ein feines Dessert.
Lynn, Lisa, Marta und Ronja

Die drei Aargauer Meistertitel bleiben in der Familie
Beim regionalen OL-Saisonabschluss fand in Fischbach-Göslikon am Samstag das Finale der Aargauer Schüler- und Jugendmeisterschaft, dem McDonald’s Cup, statt. Im Mittelpunkt stand der Nachwuchs, aber auch die Erwachsenen durften am Bussola OL zu einem genussvollen, herbstlichen Lauf im Wagenrain antreten.
Die Nervosität unter den Wiggertaler Nachwuchstalenten, die sich nach guten Resultaten in den Wertungsläufen noch Hoffnungen auf einen Medaillenplatz machen konnten, war entsprechend gross. Wurden doch am entscheidenden Schlusslauf mehr Punkte vergeben und dies konnte trotz guter Ausgangslage nochmals die Rangliste durcheinanderwirbeln. Für Nervenkitzel sorgte auch das Startintervall von nur 2 Minuten. Deshalb standen auch die Geschwister Bertschi (Gränichen) fokussiert an der Startlinie. Sie wollten allesamt als Führende ihrer Kategorie und somit als zuletzt Startende unbedingt den Sieg ins Trockene bringen. Anouk (D12) holte die vor ihr gestartete Läuferin schon früh ein und setzte sich dann bald alleine an die Spitze. Auch Maxim (H16) und Joschka (H18) holten gleich alle direkten Gegner ein, die sich im Verlaufe des schnellen Rennens teilweise an ihre Fersen hefteten. Alle drei konnten ihren Aargauer Meistertitel vom letzten Jahr souverän verteidigen.
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Vielseitiges und erfolgreiches OL-Wochenende
Wer die technische Komponente des OL-Sportes besonders liebt, für den bietet der Nacht-OL mit einer reduzierten Sicht noch eine willkommene zusätzliche Herausforderung. Die diesjährige Nacht-OL-Schweizermeisterschaft am Samstag am Jurasüdfuss oberhalb von Oberbuchsiten lockte nur die Enthusiasten an, denn der lange Anmarschweg an den Start und die im Voraus bekannt gegebenen Streckendaten versprachen gar viele Höhenmeter. Das zum grossen Teil offene Weidegelände auf der Buchster Weid mit Einzelbäumen im Wechsel mit kleinen Waldpartien erwies sich dann eher als schnell und nicht allzu schwierig, doch musste trotzdem sauber navigiert werden.
Eveline Husner (Schlosswil) fand gut auf die Karte und peilte die teils etwas versteckten Posten sicher an. Nach der Langdistanz durfte sie auch in der Nacht den Meistertitel bei DAM für sich verbuchen. Senior Hans Baumann (Rheinfelden) freute sich über die Bronzemedaille bei den H80. Maxim Bertschi zeigte bei den H16 ein tolles Rennen. Er hatte im Ziel gemischte Gefühle angesichts seines 4. Ranges. Der Gränicher war zwar zufrieden, um die Medaillenränge mitgekämpft zu haben. Aber die fehlenden Sekunden zum Podest wurmten ihn, da er sie im Rückblick einem kleinen Routenwahlfehler und einigen kleinen Schlenker zuordnen konnte. Jan Wullschleger (Strengelbach) schlug sich trotz Sturz und kaputtem Kompass sowie einigen Unsicherheiten gut über seine HAM-Bahn und wurde Achter. Elisabeth Haberstich (Strengelbach/D65) wurde ebenfalls gute Vierte.