Aargauer Nachwuchsweekend 2022
Tag 1
Am ersten Tag fuhren wir mit dem Zug nach Wohlen (AG). Vom Bahnhof ging es noch eine kurze Strecke zu Fuss zum Schulhof des Quartiers Junkholz, wo auch der Knock-out-Sprint stattfand. Es gab 3 Kategorien: H&D 10/12, H&D 14 und H&D 16/18. Zuerst wurde uns erklärt, wie ein solcher Sprint funktioniert. Danach wurden wir in verschiedene Heats (d.h. Gruppen) mit je ca. fünf Läufern eingeteilt. Dann gab es Massenstarts und alle Läufer versuchten, so schnell wie möglich die richtigen Posten anzulaufen und ins Ziel zu kommen. Einige hatten Pech, denn es fing während dem Lauf an zu regnen, wodurch die Karte nass wurde und nicht mehr so gut brauchbar war.
Kräftemessen auf dem Rietenberg - Gute Bilanz der Wiggertaler Jugendlichen
Der Seetaler Schüler-OL, der als fünfter Wertungslauf der Saison zur Aargauer Schüler- und Jugendmeisterschaft (ASJM) zählte, richtete sich in erster Linie an die jugendlichen regionalen Läuferinnen und Läufer, die in der jährlichen kantonalen Meisterschaft um Punkte kämpfen. Die Organisation des Wettkampfs war unkompliziert; Besammlung und Garderobe befanden sich im Freien bei der Waldhütte Tanzplatz im Rietenberg oberhalb von Seengen. Die Wetterbedingungen passten ebenfalls: es war trocken mit angenehmen Temperaturen. Die junge Bahnlegerin Marita Hotz vom OLK Argus lief im Vorfeld des Anlasses die rund 50 verschiedenen Postenstandorte fünfmal an, bis alles für den Start am Samstag bereit war.
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Packende Konkurrenzkämpfe und spezielle Wettkampfformen in Bremgarten bei Bern
Die OL-Gemeinschaft freute sich auf besondere Aufgaben am vergangenen Wochenende in Bremgarten bei Bern. Als Laufleiterin für die beiden nationalen Wettkämpfe vom Samstag und Sonntag fungierte die ehemalige mehrfache OL-Weltmeisterin Simone Niggli, die auch bei der Bahnlegung beim Schlaufen-OL mit Paralellstart vom Samstag mithalf. Bei diesem speziellen Format starteten immer zwei Läufer/innen zur gleichen Zeit, wurden im Verlaufe des Wettkampfs aber auf verschiedene Schlaufen geschickt. Hohes Lauftempo und ständiger Gegnerkontakt forderten die Teilnehmenden.
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Erfolgreich im Chilchberg
Viele Wiggertaler Jugendliche am vierten Wertungslauf des Aargauer McDonalds Cups in Strengelbach
Das junge Bahnlegerteam Nick Gebert aus Zofingen und Christian Gafner aus Oftringen leisteten gute Arbeit. Im Chilchberg, einem Waldstück südlich von Strengelbach, tüftelten sie in langer Vorarbeit 66 Postenstandorte für rund 20 verschiedene Bahnen aus. Dabei ging es darum, sowohl für die jüngsten Primarschüler als auch für die schnelle Elite oder für die sehr routinierten Senioren interessante Strecken anbieten zu können. Das ist ihnen gut gelungen, wie die mehrheitlich zufriedenen Rückmeldungen im Ziel annehmen liessen. Der Chilchberg wies einige schöne Laufpartien mit malerischen Postenstandorten auf. Doch verlangte das meist ruppige Gelände, das viele Fallholz und der Grünwuchs vollen Einsatz von den Wettkämpfern. Der verschneite Wald hatte zwar optisch einiges zu bieten, doch gleichzeitig wurde es in den steilen Partien sehr rutschig.
Vom OLK Wiggertal standen 15 jugendliche Teilnehmende am Start. Die einen kämpften um Punkte in der Aargauer Schüler- und Jugendmeisterschaft (McDonalds Cup), bei anderen standen der Spass und das Erlebnis im Vordergrund. Die meisten von ihnen besuchen das wöchentliche OL- oder Hallentraining des Schulsports Oftringen, das von einem Wiggertaler Trainerteam geleitet wird. Einmal mehr konnte das Gelernte in die Praxis umgesetzt werden.
Gut unterwegs in seinem Heimwald war der Strengelbacher Jan Wullschleger in der Kategorie H18. Auf der längsten Bahn des Wettkampfs (7.9 Kilometer, 320 Höhenmeter) klassierte er sich auf Rang vier. Henry Wymann (H12, Rothrist) lief dank Konstanz auf den dritten Platz. Maxim Bertschi (H14, Gränichen) hat schon früh im Rennen einen Konkurrenten aufgeholt. Er beendete den Wettkampf auf Platz zwei und musste zum erstenmal in der laufenden Meisterschaft den Sieg einem anderen überlassen. Seine Geschwister Anouk (D10) sowie Joschka (D16) liessen nichts anbrennen. Beide gewannen ihre Kategorien souverän. Auch Ronja Frey (D12, Mühlethal) schaffte den Sprung aufs Treppchen; sie wurde zweite.
Laufleiter Andy Schüpbach war mit dem Anlass zufrieden, fügte jedoch an: «gerne hätten wir ein paar zusätzliche Teilnehmende begrüsst». Aus organisatorischer Sicht verlief der Anlass jedoch gewohnt reibungslos und erfolgreich.
Zeit für die prächtige Aussicht erst nach vollem Einsatz
Für die Austragung des zweiten Nationalen Orientierungslaufes in Pfäffikon ZH vom vergangenen Sonntag hatte die OLG Pfäffikon die beiden Zürcher Oberländer Hügelzüge Tämbrig und Isikerberg ausgewählt. Mit Bussen wurden die über 1100 Teilnehmenden nach Hermatswil zum Ausgangspunkt des Wettkampfes über die Langdistanz transportiert. Das meist gut belaufbare Gelände kam den starken LäuferInnen entgegen. Besonders für die jüngeren und älteren Jahrgangskategorien wiesen die Bahnen keine allzu grossen technischen Finessen auf. Dafür schlugen die Flüchtigkeitsfehler umso mehr zu Buche. Die Kartenübersicht durfte also trotz physischer Belastung nicht verlorengehen.
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